Nach 60 Jahren Nutzung unseres Feuerwehrgerätehauses stellt sich die Frage:

Wie soll es weitergehen?

Die Räumlichkeiten sind zu klein geworden. Die Fahrzeuge baulich größer und mehr, damit passen sie nicht mehr in das Gerätehaus. Die technischen Anlagen sind veraltet und müssen erneuert werden. Eine energetische Sanierung ist notwendig. Die Auflagen zum sicheren Betrieb haben sich geändert und lassen sich wenn überhaupt nur mit großem Aufwand nachrüsten.

Chronologie:

17. Mai 2019 Spatenstich

Am Freitag, den 17. Mai war es soweit der Bau für das neue Feuerwehrgerätehaus beginnt. Nicht alle Wünsche und Vorstellungen konnten berücksichtigt werden aber gemeinsam wurde eine gute Lösung gefunden welche in Zukunft der Allgemeinheit, der Stadt und der Feuerwehr gerecht wird. Für die weitere Zukunft ist auch eine Anbaumöglichkeit gegeben. Das Platzangebot ist Dank der Verantwortlichen in der Stadt größer als es seitens der Regierung sein müsste. Nach dem offiziellem Teil auf dem neuen Grundstück des Feuerwehrgerätehauses mit allen Verantwortlichen zum Spatenstich, ging es im Anschluss zum Bauhof bei dem im kleinen Rahmen der Baubeginn gefeiert wurde.

2019

Es konnten die Aufträge für den Rohbau vergeben werden.

07. August 2018

In der Stadtratssitzung wird die Umplanung vorgestellt. Das Raumprogramm wurde um fast 400m² gekürzt um die Vorgaben zu erreichen. Diskussionspunkte waren die Notstromversorgung und die Fassade. Der Stadtrat sprach sich gegen eine Verkleidung der Fassade mit Faserzementplatten aus. Die Planung wurde ansonsten einstimmig genehmigt. Im weiteren Verlauf des Jahres erfolgte die Ausschreibung für den Rohbau.

10. April 2018

Auf der Stadtratssitzung stellt die Firma K-Plan die Planung dem Stadtrat vor. Die Kostenschätzung hierzu liegt bei 5.588.407,85 €. Der Stadtrat beschließt einstimmig die Planer zu einer Umplanung für 5.000.000,- € zu beauftragen. Laut Planer ist dies nur mit einer erheblichen Änderung über das Raumprogramm möglich. Seitens der Feuerwehr ist eine Raum- Kürzung um 300-400m² nicht möglich, dies würde bedeuten man baut das neue Gerätehaus kleiner als das jetzige.

2018

Die Firma K-Plan stellt den Plan für das neue Gerätehaus vor. Die Regierung stimmt dem Plan zu.

2018

Abholung der Drehleiter für Geiselhöring in Karlsruhe. Die Unterbringung muss wegen der zu geringen Bauhöhe des Feuerwehrgerätehauses extern erfolgen.

2018

Abstimmung gemeinsam mit dem Planungsausschuss der Stadt und den Planern für die Haustechnik so wie Klärung der folgenden Planungs-Schritte.

2017

Der Stadtrat entscheidet sich für die Firma K-Plan als Architekturbüro. Kauf des Grundstücks in der Hadersbacher Straße. Benennung der Fachplaner. Gespräche mit der Regierung. Vorlage von Entwurfsplänen.

2016

Machbarkeitsstudie für die Findung eines Standortes. Europaweite Ausschreibung für einen Planer.

2015

Erstellung einer Feuerwehrbedarfsplanung wird von der Regierung gefordert. Die Notwendigkeit einer Drehleiter für das eigene Schutzgebiet wird bescheinigt.

2014

Vom Bund erhalten wir nach langer Wartezeit den Ersatz für das Katastophenschutzfahrzeug für den Landkreis. Das Fahrzeug muss wegen der Bauhöhe anderweitig untergebracht werden. Ein Stellplatz wird angemietet. Termin bei der Regierung von Niederbayern.

2014

Stadtrat und Feuerwehr besichtigen gemeinsam mehrere Feuerwehrgerätehäuser. Gemeinsame Suche nach einem Gelände für ein neues Gerätehaus.

2013

Stadtverwaltung lässt Prüfen ob ein Umbau machbar ist. Die Fraktionen besichtigen das Feuerwehrgerätehaus. Laut Untersuchung durch das Bauamt und einem Architekten ist ein Umbau nicht zielführend. Stadtrat spricht sich für einen Neubau aus.

2012

Anfrage bei der Stadtverwaltung und Hinweis das unser Gerätehaus schon seit längerem bei Feuerwehrhausbesichtigungen bemängelt wird.